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    "id": "https://gimsg.ch/publikationen/agentonomics-management-intelligente-agentensysteme",
    "type": "report",
    "title": "Management im Zeitalter intelligenter Agentensysteme: Grundzüge eines managementwissenschaftlichen Forschungs- und Gestaltungsansatzes",
    "author": [
      {
        "given": "Christian",
        "family": "Abegglen"
      },
      {
        "given": "Alois C.",
        "family": "Knoll"
      },
      {
        "given": "Hanns C.",
        "family": "Suckfüll"
      },
      {
        "given": "Justus",
        "family": "von Grone"
      }
    ],
    "issued": {
      "date-parts": [
        [
          2026,
          8
        ]
      ]
    },
    "publisher": "Technische Universität München, Institut für Informatik",
    "genre": "Technischer Bericht",
    "number": "TUM-I26129",
    "URL": "https://gimsg.ch/publikationen/agentonomics-management-intelligente-agentensysteme",
    "language": "de",
    "abstract": "Wenn heute von agentischer Künstlicher Intelligenz die Rede ist, richtet sich der Blick meist auf Modelle, Werkzeuge und Leistungsdaten. Für die Weiterentwicklung der Managementwissenschaft ist die Kenntnis dieser technologischen Grundlagen notwendig, aber nicht hinreichend. Denn mit intelligenten Agenten treten Systeme hervor, die nicht nur Informationen liefern, sondern Ziele verfolgen, Werkzeuge einsetzen, mit Menschen und anderen Agenten interagieren und innerhalb definierter Grenzen handeln können. Damit verschiebt sich die leitende Frage: Es geht nicht mehr allein darum, wie Künstliche Intelligenz einzelne Managementaufgaben unterstützt, sondern wie Management selbst zu denken, zu ordnen und weiterzuentwickeln ist, wenn Menschen und intelligente Agenten Managementleistungen gemeinsam erbringen.\n\nAgentonomics bezeichnet einen managementwissenschaftlichen Forschungs- und Gestaltungsansatz für solche hybriden Managementsysteme. Im Zentrum stehen ihre Gestaltung, Lenkung, Kohärenzsteuerung und fortlaufende Weiterentwicklung. Der eigentliche Perspektivenwechsel besteht nicht darin, verfügbare KI-Technologien zum Ausgangspunkt der Managementgestaltung zu machen, sondern Managementkompetenz selbst zu explizieren und zu operationalisieren. Managementwissen, Denklogiken, Rollen, Evidenzanforderungen, Entscheidungsprozesse und Governance werden so strukturiert, dass daraus eine gemeinsame Managementarchitektur für menschliche und agentische Managementleistungen hervorgeht.\n\nAuf dieser Grundlage lassen sich dann schrittweise intelligente Management-Unterstützungs- und Kohärenzsteuerungssysteme sowie Management-Agenten und Management-Agentensysteme ableiten. Das managementwissenschaftliche Fundament dafür bildet die systemorientierte St. Galler Managementtradition. Für die Operationalisierung von Agentonomics sind insbesondere die integrierte Managementlogik nach Bleicher und ihre spätere praktische Verdichtung bei Abegglen, die Weiterentwicklungen des St. Galler Management-Modells sowie der aus dem ursprünglichen St. Galler Denk- und Wissensnavigator hervorgegangene, auf den praktischen Einsatz in Unternehmen ausgerichtete 5C-Navigator massgeblich.\n\nDer hier vorgelegte Beitrag skizziert die Grundzüge dieses Ansatzes und versteht sich zugleich als Auftakt eines weiterführenden Forschungs- und Gestaltungsprogramms. Agentonomics liefert keinen weiteren technologiezentrierten KI-Diskurs, sondern eröffnet einen eigenständigen managementwissenschaftlichen Bezugsrahmen für das Zeitalter agentischer Künstlicher Intelligenz."
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