»Wer führen will, muss Klempner und Poet zugleich sein.«
Management-Impulse
Impulse aus dem Konzept Integriertes Management.
83 von 179 Impulsen
Die Fundstellen und Zuschreibungen folgen der vorliegenden Spruchsammlung sowie ergänzend direkt geprüften Buchpassagen. Bei Zitaten Dritter wurden die jeweiligen Originalwerke nicht unabhängig geprüft.
»Für den Aufbau von Erfolgspotenzialen sind oft sehr lange Vorlaufzeiten einzuplanen, während derer ein Bedarf an personellen, geistigen, finanziellen und materiellen Ressourcen vorhanden ist, dem während dieser Zeit noch kein entsprechender Mittelrückfluss gegenübersteht.«
Zuschreibung im Buch
(Schwaninger = Unternehmungsplanung = 181)
Zitatbeginn»Seit Jahren diskutieren wir in unserem Unternehmen, ob und inwiefern Homeoffice auch bei einem Energieversorger möglich wäre. Haben wir überhaupt die kulturelle Reife dafür? Coron…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Seit Jahren diskutieren wir in unserem Unternehmen, ob und inwiefern Homeoffice auch bei einem Energieversorger möglich wäre. Haben wir überhaupt die kulturelle Reife dafür? Corona hat geschafft, was niemand für möglich hielt: Innerhalb von 2-3 Wochen schafften wir es, technisch und prozessual rund 800 Arbeitsplätze gänzlich auf Homeoffice umzustellen.«
»Unter einem Paradigma verstehe ich … ein System von Normen, welche ein bestimmtes Wissenschaftsbild prägen; die Normen beziehen sich sowohl auf die Ziele wie auch auf die Methodik des Vorgehens und die Charakteristik der anzustrebenden Erkenntnisse einer Wissenschaft.«
Zuschreibung im Buch
(Ulrich = Management = 155)
»Umfang und Geschwindigkeit der Veränderungen in Markt und Gesellschaft, insbesondere aber in der Technik, haben Dimensionen erreicht, die mit dem traditionellen Denken und dem entsprechenden Instrumentarium vom Management nur noch unzureichend bewältigt werden können.«
Zitatbeginn»Wenn dies wider Erwarten nicht geschieht, ist die Versuchung groß, das System halt so lange zu analysieren, bis wir ganz genau wissen, wie es funktioniert. Aber auch dieser mühevo…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Wenn dies wider Erwarten nicht geschieht, ist die Versuchung groß, das System halt so lange zu analysieren, bis wir ganz genau wissen, wie es funktioniert. Aber auch dieser mühevolle Weg führt nicht zum Ziel … Wenn alles ständig in Bewegung ist, können wir nie alles über den jeweiligen momentanen Zustand des Systems wissen, um mit Sicherheit voraussagen zu können, was ein bestimmter Eingriff genau bewirken wird.«
Zuschreibung im Buch
(Ulrich/Probst = Anleitung = 60)
»Komplexitätsreduzierende Maßnahmen sind richtig, wenn es um die rationelle und sichere Erreichung bekannter Ziele auf bekannten Wegen geht, aber falsch, wenn es darum geht, nach neuen Zielen und Wegen zu suchen. Was uns noch nicht bekannt ist, können wir auch nicht vernünftig regeln!«
Zuschreibung im Buch
(Ulrich/Probst = Anleitung = 63)
Zitatbeginn»… auch auf kürzere Sicht so rentieren, dass der Ertrag in einem angemessenen Verhältnis zum Risiko steht … Oberstes Ziel für die Unternehmungsführung ist es demnach, eine Wertstei…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»… auch auf kürzere Sicht so rentieren, dass der Ertrag in einem angemessenen Verhältnis zum Risiko steht … Oberstes Ziel für die Unternehmungsführung ist es demnach, eine Wertsteigerung für den Aktionär zu erbringen und so sein Vermögen zu mehren. Diesem Ziel sind alle anderen, auch das Überlebensziel der Unternehmung als selbstständige Organisation, klar untergeordnet.«
Zuschreibung im Buch
(Wuffli = Wertsteigerung = 41)
Zitatbeginn»Der Grundaufbau einer Systemhierarchie, die gemäß dem Rekursionsprinzip strukturiert ist, entspricht … nicht einer pyramidenartigen Struktur, wie sie etwa aus den Darstellungen de…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Der Grundaufbau einer Systemhierarchie, die gemäß dem Rekursionsprinzip strukturiert ist, entspricht … nicht einer pyramidenartigen Struktur, wie sie etwa aus den Darstellungen der Organisationstheorie bekannt ist, sondern sie hat die Form von ineinander geschachtelten Systemen, die, bildhaft gesprochen, vergleichbar ist den bekannten chinesischen Kästchen oder polnischen bzw. russischen Puppen (Matrjoschka).«
Zuschreibung im Buch
(Malik = Management = 99)
Zitatbeginn»Die Bereitschaft, zentrale Anforderungen und Eingriffe in die Verhaltensfreiheit zu akzeptieren, ist in Krisensituationen erheblich größer als in Situationen, die nach aller Erfah…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Die Bereitschaft, zentrale Anforderungen und Eingriffe in die Verhaltensfreiheit zu akzeptieren, ist in Krisensituationen erheblich größer als in Situationen, die nach aller Erfahrung als normal zu bezeichnen sind. In normalen Situationen ist die Forderung nach Autonomie seitens der divisionalen Subsysteme ein permanentes Problem, während in Krisen und Ausnahmesituationen die divisionale Freiheit mit größerer Bereitschaft zugunsten des Überlebens des größeren Ganzen geopfert wird.«
Zuschreibung im Buch
(Malik = Management = 106)
»Schnelligkeit und Qualität des Erkennens und Reagierens eines Systems kann man als seine Intelligenz bezeichnen. Das System ist um so intelligenter, je besser es laufend diese Aufgabe erfüllt.«
Zuschreibung im Buch
(Gälweiler = Unternehmensplanung = 161)
Zitatbeginn»eine gewisse Bandbreite in der Non-Konformität der kulturellen Prägung – und damit die Existenz von Subkulturen – für zulässig erachtet beziehungsweise sogar gefördert wird; • den…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»eine gewisse Bandbreite in der Non-Konformität der kulturellen Prägung – und damit die Existenz von Subkulturen – für zulässig erachtet beziehungsweise sogar gefördert wird; • den Selbstlenkungskräften der Unternehmung Freiraum gewährt wird und gestalterische Eingriffe des Managements sich auf das Setzen von entwicklungsleitenden Rahmenbedingungen beschränken; dies zieht zugleich die Forderung nach dezentralen, autonomen Strukturen mit weitgehender Selbstständigkeit und den Abschied von dem ›Genie‹ des zentralen Entwerfens nach sich; • die qualitative Management-Kapazität in ihrer sozialen, kulturellen – und damit symbolischen – Dimension gestärkt wird; • individuelles und institutionelles Lernen gefördert und gratifiziert wird; • die evolutionären Kräfte eines Kulturwandels durch die faktische – nicht nur formal gegebene – Offenheit des Systems Unternehmung unterstützt werden.«
Zuschreibung im Buch
(Simon = Unternehmungsentwicklung = 349 f.)
»Die traditionelle betriebswirtschaftliche Theoriebildung … behandelte derartige Dilemmata in der Regel auf eine überaus statische Weise dadurch, dass sie sich entweder mit dem einen oder dem anderen Strukturierungserfordernis im Detail auseinandersetzt.«
Zuschreibung im Buch
(Perich = Unternehmungsdynamik = 346)
»Mastery of creative tension leads to a fundamental shift in our whole posture towards reality. Current reality becomes the ally not the enemy. An accurate, insightful view of current reality is as important as a clear vision.«
Zuschreibung im Buch
(Senge = Discipline = 155)
»Den entscheidenden Fehler bildet die anfänglich oberflächliche Diagnose der Organisationen, indem die Aufmerksamkeit auf die Symptome … und nicht auf die Ursache der Schwierigkeiten gerichtet sind.«
Zuschreibung im Buch
(Sorg = Informationspathologien = 239 f.)
Zitatbeginn»Im Verlaufe einer Entwicklung tendieren Unternehmungen dazu, die sie jeweils prägenden Strukturierungsmuster durch eigendynamische Prozesse immer wieder selbst zu erzeugen. In die…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Im Verlaufe einer Entwicklung tendieren Unternehmungen dazu, die sie jeweils prägenden Strukturierungsmuster durch eigendynamische Prozesse immer wieder selbst zu erzeugen. In dieser Tendenz steckt die nicht unerhebliche Gefahr, dass sich die ursprünglich zugrunde gelegte Philosophie über diverse Verstärkungsprozesse immer mehr in die einmal eingeschlagene Richtung vertieft und zu pathologischen Verhaltensweisen übergeht.«
Zuschreibung im Buch
(Perich = Unternehmungsdynamik = 358)
Zitatbeginn»Ich glaube, dass jede Organisation, um zu überleben und Erfolg zu haben, in vieler Hinsicht über feste Grundsätze verfügen muss, die ihre Politik und ihr Handeln leiten. Ich glaub…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Ich glaube, dass jede Organisation, um zu überleben und Erfolg zu haben, in vieler Hinsicht über feste Grundsätze verfügen muss, die ihre Politik und ihr Handeln leiten. Ich glaube weiter, dass der bedeutendste Faktor für den Erfolg eines Unternehmens die Konsequenz ist, mit der es diesen Prinzipien entsprechend handelt … Die grundlegende Philosophie, der Geist und der Schwung einer Organisation sind bei Weitem bestimmender für ihren relativen Erfolg als technische und wirtschaftliche Kräfte, Organisationsstruktur, Neuerungen und Zeitwahl. Alle sind meiner Ansicht nach überlagert von der Stärke der Überzeugung, mit der die Menschen in der Organisation an deren Grundsätze glauben, und der Gewissenhaftigkeit, mit der sie nach ihnen handeln.«
»Ethisches Bemühen muss sich am absoluten Ziel, dem Menschen zu dienen, orientieren und zugleich realistisch akzeptieren, dass dieses Ziel aufgrund vorgegebener Umstände, Zwänge und Widrigkeiten nur eingeschränkt zu verwirklichen ist.«
Zuschreibung im Buch
(Raisig = Personalführung = 762)
»Perfektion der Mittel und Konfusion der Ziele kennzeichnen meiner Ansicht nach unsere Zeit.«
»Die echten, bewusst angestrebten und systematisch verwirklichten Unternehmens-, Marketing- und Produktvisionen sind so selten, wie die Allerwelts-Leitbilder, die durchschnittlichen Konzepte und die Feld-Wald-und-Wiesen-Strategien häufig sind.«
»Am Anfang einer jeden unternehmerischen Tätigkeit steht wie bei jeder schöpferischen Tätigkeit eine Vision. Die Vision ist das Bewusstwerden eines Wunschtraums einer Änderung.«
Zuschreibung im Buch
(Hinterhuber = Unternehmungsführung I = 44)
»Die Vision ist ein konkretes Zukunftsbild, nahe genug, dass wir die Realisierbarkeit noch sehen können, aber schon fern genug, um die Begeisterung der Organisation für eine neue Wirklichkeit zu erwecken.«
»Dabei handelt es sich um einen Prozess, der nie enden darf. Denn jede Vorstellung von einer zu erschaffenden Zukunft kann immer noch prägnanter und facettenreicher werden.«
Zuschreibung im Buch
(Bonsen = Vision = 52)
»Eine Kernkompetenz ist die dauerhafte und transferierbare Ursache für den Wettbewerbsvorteil einer Unternehmung, die auf Ressourcen und Fähigkeiten basiert.«
Zuschreibung im Buch
(Krüger/Homp = Kernkompetenzen = 10)
»Wir tun das, wozu wir auch andere Unternehmen ermutigen: nicht auf eine Rückkehr zu vermeintlicher Normalität zu hoffen, sondern das eigene Geschäftsmodell weiterzuentwickeln.«
»Bekanntlich haben derartige Prozesse keine lineare Struktur, sondern sind durch vielfältige Rückkoppelungsbeziehungen geprägt. Das hervorstechende Merkmal besteht aber darin, dass sich die einzelnen Schritte in der Praxis gar nicht präzise voneinander trennen lassen.«
Zuschreibung im Buch
(Malik = Systeme = 49)
»Im Zuge dieser vielschichtigen Lernvorgänge müssen sowohl Unternehmungsstrukturen verändert wie auch Wissensinhalte vermittelt und Verhaltensweisen beeinflusst werden. Dazu kommt, dass dies alles neben beziehungsweise zusätzlich zum laufenden Geschäft stattfindet und daher niemand Zeit haben wird, gewissermaßen vollamtlich zu lernen.«
Zuschreibung im Buch
(Malik = Systeme = 53)
»It’s all about uncovering the future of the company. Whether to explore new markets or new opportunities. Whether to produce different products than today.«
Zitatbeginn»Die Probleme einer zunehmenden gesellschaftlichen Instabilität … betreffen immer mehr das Management der heutigen Unternehmen. Aus der Sicht der Unternehmensführung sind es in ste…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Die Probleme einer zunehmenden gesellschaftlichen Instabilität … betreffen immer mehr das Management der heutigen Unternehmen. Aus der Sicht der Unternehmensführung sind es in steigendem Maße ›gesellschaftliche‹ Problemstellungen und Entwicklungen, die neuartige Aufgaben und Herausforderungen darstellen … Weil die Unternehmung zu der dominierenden sozialen Institution geworden ist und weil sie als entscheidendes Aktionszentrum erkannt wurde, ist sie zur Zielscheibe gesellschaftspolitischer und gesetzgeberischer Vorstöße geworden. Während die traditionell bedeutsamen gesellschaftlichen Institutionen Erosions- und Zerfallserscheinungen zeigen, hat sich im Unternehmen Know-how, Kapital und Macht konzentriert. (Dies belegt), dass die Unternehmung und ihre gesellschaftliche Umwelt zu einem einzigen vernetzten System geworden sind.«
Zuschreibung im Buch
(Dyllick = Instabilität = 373 f.)
Zitatbeginn»Sollen die unerwünschten gesellschaftlichen Effekte privatwirtschaftlichen Handelns durch freiwillig moralisch motivierte Verantwortung der Unternehmer oder Manager oder aber durc…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Sollen die unerwünschten gesellschaftlichen Effekte privatwirtschaftlichen Handelns durch freiwillig moralisch motivierte Verantwortung der Unternehmer oder Manager oder aber durch gesetzliche Verantwortlichkeiten in die wirtschaftlichen Entscheidungen internalisiert werden? … Kann die multifunktionale Ausrichtung der einzelnen Unternehmung ihrer Selbstverantwortung überlassen werden oder nicht?«
Zuschreibung im Buch
(Ulrich = Institution = 213)
»Erst wenn Unternehmungen einer mehrdimensionalen Lenkung durch Markt, Politik und Moral unterliegen, kann davon ausgegangen werden, dass sie nicht nur ihrer wirtschaftlichen, sondern auch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden.«
Zitatbeginn»Wir haben einen Auftrag vom Markt und der Gesellschaft her und fühlen eine Verpflichtung unseren Kunden und nächsten Generationen gegenüber, für diese wollen wir mit unseren Leist…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Wir haben einen Auftrag vom Markt und der Gesellschaft her und fühlen eine Verpflichtung unseren Kunden und nächsten Generationen gegenüber, für diese wollen wir mit unseren Leistungen neue Standards und neue Welten schaffen. Dabei sollen die Finanzen und Ergebnisse letztlich stimmen; sie sind aber nicht die eigentlichen Triebkräfte unseres Handelns. In unserer Erfolgsrechnung sehen wir auch die Gesundheit oder die Freude unserer Kunden als Gewinn.«
Zitatbeginn»Das Unternehmungsleitbild enthält die grundsätzlichsten und damit allgemeingültigsten, gleichzeitig aber auch abstraktesten Vorstellungen über angestrebte Ziele und Verhaltensweis…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Das Unternehmungsleitbild enthält die grundsätzlichsten und damit allgemeingültigsten, gleichzeitig aber auch abstraktesten Vorstellungen über angestrebte Ziele und Verhaltensweisen der Unternehmung. Es ist ein ›realistisches Idealbild‹, ein Leitsystem, an dem sich alle unternehmerischen Tätigkeiten orientieren (oder auch orientieren sollten).«
Zuschreibung im Buch
(Brauchlin = Unternehmungsleitbild = 313)
»Es lässt sich konstatieren, dass Dynamik nicht nur aus organisatorisch-motivationalen Maßnahmen resultiert, sondern in noch größerem Ausmaß sich aus der konsequenten Ausrichtung der Unternehmensaktivitäten auf attraktive Nutzenpotenziale ergibt.«
»Als ein Nutzenpotenzial ist eine in der Umwelt, im Markt oder im Unternehmen latent oder effektiv vorhandene Konstellation zu bezeichnen, die durch Aktivitäten des Unternehmens zum Vorteil aller Bezugsgruppen erschlossen werden kann.«
Zuschreibung im Buch
(Pümpin = Dynamikprinzip = 47)
Zitatbeginn»Ein Komplexitätsgefälle zwischen Umwelt und System kann nur entstehen und ausgebaut werden, wenn das System auch in der Zeit ausdifferenziert wird. Auf sehr abstrakte Weise kann m…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Ein Komplexitätsgefälle zwischen Umwelt und System kann nur entstehen und ausgebaut werden, wenn das System auch in der Zeit ausdifferenziert wird. Auf sehr abstrakte Weise kann man sagen: Es entsteht systemeigene Zeit, die aber gleichwohl in die Weltzeit passen muss. Müsste ein System auf Umweltereignisse, die es betreffen, immer in dem Zeitpunkt reagieren, in dem sie vorkommen, hätte es kaum Chancen zur Wahl neuer Reaktionen. Nur Voraussicht einerseits und Verzögerung anderseits eröffnen einen Spielraum für eigene Strategien.«
Zuschreibung im Buch
(Luhmann = Soziale Systeme = 253 ff.)
»Helden müssen jedoch wissen, dass man in Unternehmungen mit einer lange implementierten, nicht optimalen kulturellen Struktur als Änderer sehr behutsam ans Werk gehen muss. Wie Rituale in der Religion sitzen auch solche in Unternehmungen oft sehr tief und haben ihre harten geistigen Verfechter.«
Zuschreibung im Buch
(Schuster/Widmer = Unternehmungskultur = 492)
»Die Unternehmungskultur vieler Firmen ist geradezu darauf ausgelegt, dass Mitarbeiter Rückwärtsstrategien in die Vergangenheit oder ins Private entwickeln.«
Zitatbeginn»Die Instrumentalbeziehungen zwischen den Eigenkapitalgebern, Unternehmungsleitern (Managern), Arbeitnehmern, Fremdkapitalgebern sowie Gebietskörperschaften und öffentlichen Instit…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Die Instrumentalbeziehungen zwischen den Eigenkapitalgebern, Unternehmungsleitern (Managern), Arbeitnehmern, Fremdkapitalgebern sowie Gebietskörperschaften und öffentlichen Institutionen als mögliche Interessengruppen einerseits und des Unternehmens andererseits sind grundsätzlich Zweck-Mittel-Relationen. Diese gilt es insofern zu untersuchen, als sie einmal den Hintergrund für das Entstehen von Unternehmungszielen abgeben, zum Zweiten die Erfassung von Zielkonflikten und Zielakzeptanz ermöglichen und letztlich auch zur teilweisen Erklärung der an die Unternehmung gestellten Verhaltenserwartungen beitragen.«
Zuschreibung im Buch
(Schmidt = Wirtschaftslehre = 59)
»Das Leben verlangt zwingend die Machtausübung. Innerhalb des zugewiesenen Bereichs muss die zur Verfügung stehende Macht ausgeübt werden, wenn es der Auftrag gebietet. Machtmissbrauch kann nicht nur durch Überschreitung der Machtbefugnis, sondern auch durch die Nichtausübung der Macht geschehen.«
Zitatbeginn»Der Erfolg eines Unternehmens auf lange Sicht, nachhaltige Wertentfaltung, fußt nicht nur auf der exzellenten Leistungserbringung auf den globalen Märkten. Er fußt auch auf dem üb…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Der Erfolg eines Unternehmens auf lange Sicht, nachhaltige Wertentfaltung, fußt nicht nur auf der exzellenten Leistungserbringung auf den globalen Märkten. Er fußt auch auf dem übergeordneten Sinn, dem Beitrag, den das Unternehmen mit seinem Tun für die Gesellschaft und ihre Mitglieder heute und morgen leistet. Dieser Sinn oder ›Purpose‹ ist nach innen und außen durch beispielhaftes Tun laufend zu verdeutlichen.«
»Therefore the role of top management is not to spot and solve problems as much as to create an organization that can spot and solve its own problems.«
»Die aktuelle Situation zwingt Unternehmen in die maximale digitale Zusammenarbeit und genau jetzt ist der Zeitpunkt, den Wandel hin zu einer zukunftsfähigen, virtuellen Organisation zu beschleunigen und die Veränderung sukzessive umzusetzen.«
»Wo ungebunden ›strategisiert‹ wird, lauern die Pleitegeier hinter allen Ecken! Aus diesem Grunde muss Strategie an ein diszipliniert gehandhabtes Zielsetzungssystem gebunden sein.«
»Feedback-Software ist für mehr und mehr Unternehmen ein essenzielles Werkzeug, um besser zu werden.«
»Objectives are significant, action-oriented and aspirational. They’re a kind of vaccine against fuzzy thinking.«
»Ohne die Vorgabe von Zielen von einzelnen Entscheidungsträgern ist die Ausrichtung der Einzelaktivitäten auf das Gesamtziel der Unternehmung nicht möglich.«
Zuschreibung im Buch
(Frese = Management = 229)
»Planung ist ein geordneter, informationsverarbeitender Prozess zur Erstellung eines Entwurfs, welcher Größen für das Erreichen von Zielen vorausschauend festlegt.«
Zuschreibung im Buch
(Schweitzer = Planung = 21)
»Kontrolle ist ein geordneter, laufender, informationsverarbeitender Prozess zur Ermittlung von Abweichungen zwischen Plangrößen und Vergleichsgrößen sowie der Analyse dieser Abweichungen.«
Zuschreibung im Buch
(Schweitzer = Planung = 61)
»Controlling ist mehr als eine reine Leistungsmessung. Richtig eingesetzt ist Controlling ein Werkzeug im Dialog zwischen Führungskraft und Controller, damit gemeinsam ›das Ganze‹ richtig eingeschätzt wird und adäquate Entscheidungen und (Nicht-)Handlungen unterstützt.«
Zitatbeginn»Erstens handelt es sich um ein Gebiet, das den Eindruck der Zersplitterung erweckt: Management-Systeme tangieren alle Arten von Ressourcen und vielfältige Sachverhalte. Dies führt…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Erstens handelt es sich um ein Gebiet, das den Eindruck der Zersplitterung erweckt: Management-Systeme tangieren alle Arten von Ressourcen und vielfältige Sachverhalte. Dies führt zum Erfordernis einer inneren Integration. Die Management-Systeme einer Unternehmung … müssen aufeinander abgestimmt werden. Sie bedürfen der inneren Harmonisierung und Orchestrierung. Zweitens ist festzustellen, dass Management-Systeme in der Praxis oft ein Eigenleben führen. Der Grund hierfür liegt darin, dass sie in solchen Fällen dem Unternehmungsgeschehen gleichsam ›aufgepfropft‹ sind. In solchen Fällen können Management-Systeme, anstatt das Funktionieren einer Unternehmung effektiv zu unterstützen, zu Friktionen und vielfältigen anderen Belastungen führen, ohne eine sinnvolle Funktion zu erfüllen.«
Zuschreibung im Buch
(= Managementsysteme = 47)
»Strategy is the pattern in the stream of decisions and actions.«
Zitatbeginn»Metaphysisch ausgedrückt wurde die kurzfristige operative Angler-Philosophie – möglichst viel zu angeln – durch die weitsichtigere strategische Philosophie ersetzt, sich in den fi…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Metaphysisch ausgedrückt wurde die kurzfristige operative Angler-Philosophie – möglichst viel zu angeln – durch die weitsichtigere strategische Philosophie ersetzt, sich in den fischreichsten Gewässern zu tummeln. Was nützt aber diese strategische Weisheit in Zeiten, in denen die wenigen fischreichen Gewässer überfischt und die großen Fischschwärme rar geworden sind. Dann wird es Zeit, sich Fragen nach dem Wozu und dem Wohin zu stellen.«
»Wir sind stur bei der Vision, flexibel bei den Details.«
»Business is like war in one respect, if its grand strategy is correct, any number of tactical errors can be made and yet the enterprise proves successful.«
»The rule which we have been seeking to set forth is … that all forces which are available and destined for a strategic object should be simultaneously applied to it; and its applications will be so much the more complete the more everything is compressed into one act and into one movement.«
Zuschreibung im Buch
(Peacock = Corporate Combat = 96)
»Es ist, als ob sie einem Manifest folgen, es ist fast spirituell.«
»Es ist okay, alle seine Eier in einem einzigen Korb aufzubewahren, solange man aufpasst, was mit dem Korb passiert.«
»Viele Unternehmen haben ihr Wissen über Zielgruppen aus irgendwelchen Reports, besser wäre, sich in den Märkten direkt zu vernetzen – LinkedIn finde ich cool.«
»Es bleibt also nur übrig, durch eine geschickte Verwendung auch da, wo das absolute Übergewicht nicht zu erreichen war, sich ein relatives auf dem entscheidenden Punkt zu verschaffen.«
Zuschreibung im Buch
(Clausewitz = Kriege = 89)
»It is personalities, not principles, that move the age.«
»The success of any one organization relative to its competitors will become more and more a function of its ability to plan and execute a human resource strategy that is more effective than that of its competitors.«
»First we shape our structures, and afterwards they shape us.«
»Wahrscheinlich hilft nichts einem Menschen mehr, Schwierigkeiten zu überwinden oder zu ertragen, als das Bewusstsein, eine Aufgabe im Leben zu haben.«
Zitatbeginn»Das ist ein Trauerspiel. Als technologieoffene Industrienation müssten wir nach vorne rutschen, wir reden viel, aber es führt nicht dazu, dass daraus Handlungen resultieren. Demog…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Das ist ein Trauerspiel. Als technologieoffene Industrienation müssten wir nach vorne rutschen, wir reden viel, aber es führt nicht dazu, dass daraus Handlungen resultieren. Demografisch gesehen sind wir eine gesättigte, zugespitzt könnte man auch sagen eine dekadente Gesellschaft. Besser nichts ändern, das ist die Haltung von vielen. Für die technologische Transformation, durch die wir als Nation gerade gehen, ist das tödlich.«
»Das Management ist die schöpferischste aller Künste: Es ist die Kunst, Talente richtig einzusetzen.«
»Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen.«
»Das organisatorische Lernen äußert sich … in der Art und Weise, wie die Wissensbasis einer Organisation genutzt, verändert und fortentwickelt wird.«
»Unter organisationalem Lernen ist der Prozess der Erhöhung und Veränderung der organisationalen Wert- und Wissensbasis, die Verbesserung der Problemlösungs- und Handlungskompetenz sowie die Veränderung des gemeinsamen Bezugsrahmens von und für Mitglieder innerhalb der Organisation zu verstehen.«
Zuschreibung im Buch
(Probst = Lernen = 17)
»Durch die Speicherung von Wissen in Organisationen in sogenannten Wissenssystemen werden Handlungsmuster festgehalten. Damit wird individuelles Verhalten und Handeln zu überdauerndem, replizierbarem Wissen der Organisation.«
Zuschreibung im Buch
(Probst = Lernen = 18)
»Knowledge grows, and simultaneously it becomes obsolete as reality changes … learning new knowledge and discarding obsolete and misleading knowledge.«
Zuschreibung im Buch
(Hedberg = Learn = 3)
Zitatbeginn»Organizational learning is the creating, acquiring and transferring of distinctions and practices in the organization. It is effective if it increases the organization’s fit to it…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Organizational learning is the creating, acquiring and transferring of distinctions and practices in the organization. It is effective if it increases the organization’s fit to its environment. Organizational learning implies behaviour modification, including changes in relationships, in order to create the conditions for creating, acquiring and transferring distinctions and practices. An organization is learning when people in it succeed in overcoming defensive practices, i. e. practices that reduce the chances of error detection or creating of new possibilities. An organization is learning when it evolves toward structures that on the one hand do not inhibit individual creativity and on the other do not overload or under-utilize people’s skills.«
Zuschreibung im Buch
(Espejo u. a. = Transformation = 91)
Zitatbeginn»Schaffen Sie bei Ihren Führungskräften einen gemeinsamen Verständnishorizont von Führung und Management. Im Rahmen von speziell konzipierten Inhouse-Trainings sollten Manager alle…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Schaffen Sie bei Ihren Führungskräften einen gemeinsamen Verständnishorizont von Führung und Management. Im Rahmen von speziell konzipierten Inhouse-Trainings sollten Manager alle dieselben Inhalte durchackern sowie sich auf den Einsatz neuer Führungsmethoden und Konzepte verständigen. Ferner sollten sie sich verpflichten, daraus abgeleitete Ziele und Aktionspläne im täglichen Doing auch wirklich umzusetzen. Durch das gemeinsame Lernen und Umsetzen der Manager wird aber noch viel mehr bewirkt: Auf Beziehungsebene entsteht bei Ihren Managern und Schlüsselpersonen durch eine solche Lern-Umsetzungs-Plattform Schritt für Schritt eine Wir-Kultur. Also jene Team- und Verbundwirkung, die gerade jene – bei Veränderungsprogrammen entstehenden – Zentrifugalkräfte der Organisation im Zaum hält.«
»Wir müssen uns darauf einstellen, dass es das Normale nicht mehr gibt. Es gibt auch nicht das neue Normale. Es gibt nur die dauerhafte Veränderung. Und wer diese ohne Angst, mit Zuversicht und Mut anpackt, der hat vermutlich ein relativ gutes Leben.«
»A vision is not just a picture of what could be; it is an appeal to our better selves, a call to become something more.«
»Ein agiler Mitarbeiter, der sich anstellen lässt, ist ein Widerspruch in sich.«
»Am einfachsten führt man durch das Vorbild. In der Erziehung sind es die Kinder, im Betrieb die Untergebenen, im Leben die Freunde und im Staat viele Beobachter, die erkennen, ob man selber macht, was man verkündet, und das wirkt ansteckend.«
»Alle Modelle, Methoden, Analysen und Tools bleiben Hilfsmittel – erst wenn man die DNA des Unternehmens – das St. Galler Management HAUS – verstanden hat und aus Mitarbeitenden Mitstreiter gemacht hat, kann man den Weg der Transformation in eine NEUE WELT erfolgreich gehen. Die Top-Führungskraft führt dabei von vorne.«
Zitatbeginn»Bei allen Versuchen, im operativen Management eine Verbesserung oder Neugestaltung von Prozessabläufen zu erreichen, muss die im strategischen Management definierte Wertschöpfungs…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Bei allen Versuchen, im operativen Management eine Verbesserung oder Neugestaltung von Prozessabläufen zu erreichen, muss die im strategischen Management definierte Wertschöpfungskette mit ihren Schwerpunktaktivitäten und ihrerAusrichtung auf spezifische Kundenbedürfnisse im Mittelpunkt stehen. Daher ist es nur folgerichtig, dass jeder nach außen oder nach innen gerichtete Prozess vom Kunden her zu gestalten ist.«
Zitatbeginn»Lean Management ist sowohl Erfolgsstrategie zur Bewältigung unternehmerischer Krisen als auch zur kontinuierlichen Entwicklung von Menschen und Organisationen. Unternehmen, die si…Vollständigen Impuls lesenImpuls einklappen
»Lean Management ist sowohl Erfolgsstrategie zur Bewältigung unternehmerischer Krisen als auch zur kontinuierlichen Entwicklung von Menschen und Organisationen. Unternehmen, die sich auf die ›Lean-Reise‹ begeben haben, sind nachgewiesenermaßen signifikant wandlungsfähiger. Wirksame Führung und exzellente Prozesse sind der Garant für hohe Wertschöpfung und Kundenzufriedenheit, denn eines sollte allen Lean-Aktivitäten gemein sein, die konsequente Ausrichtung auf den Kunden.«
»Viele Mitarbeiter/-innen können nur selten ihre Intelligenz und Leidenschaft ausleben. Sie werden verwaltet und bevormundet.«
»Der Abbau von Interessen, die sich mit der alten Technologie verbinden, ist genauso zu organisieren wie der Aufbau von Interessen für neue Technologien.«
»Die ganze Organisation lebt Führung und ›Chefsein‹ ist keine Chefsache mehr.«
Zuschreibung im Buch
(Wüthrich = Führung = 70)